5 Gründe warum gezielte Nahrungsergänzung Sinn macht

Vitamine und Mineralien sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Ernährung und unterstützen unsere körperliche Entwicklung und Funktionsfähigkeit. Sie helfen dabei, Knochen zu festigen, Wunden zu heilen und unser Immunsystem zu stärken. Außerdem wandeln sie Lebensmittel in Energie um und reparieren Zellschäden. 

Jeder von uns hat einen ganz individuellen Bedarf an unterschiedlichen Nährstoffen, aber vereinfacht dargestellt kann man sich an folgender Empfehlung orientieren:

Harvard Medical School, 2013

Grundsätzlich sollte man versuchen alle notwendigen Nährstoffe aus der täglichen Ernährung zu gewinnen. Aus unterschiedlichen Gründen ist das aber leider nicht immer vollständig möglich. Wenn gezielt eingesetzt, können Nahrungsergänzungsmittel in solchen Fällen eine wichtige Brücke darstellen. In diesem Artikel beschreiben wir Ihnen vier Gründe, warum gezielte Nahrungsergänzung durchaus Sinn macht.

Unsere Aufnahmefähigkeit von wichtigen Nährstoffen reduziert sich mit steigendem Alter

Eine Studie des Institute of Medicine in Washington (Otten, Hellwig, Meyers, 2006) entdeckte, dass unser Körper in höherem Alter nicht mehr die selben Fähigkeiten hat bereits konsumierte Nährstoffe ausreichend zu verarbeiten. Verdauungsfördernde Enzyme werden nicht mehr im selben Maß produziert und auch gewisse Medikamente können einen negativen Einfluss auf unsere Nährstoffaufnahme haben.

Schlechte, unregelmäßige und oft ungesunde Ernährung im modernen Alltag führt zu geringerer Aufnahme von wesentlichen Mikronährstoffen

Gerade erst aus einem Meeting raus, kurz bei Billa, Spar oder gar McDonald’s Halt gemacht und schon springt man in den nächsten Termin. Wer kennt das? Leider kommt es in unserer heutigen Leistungsgesellschaft viel häufiger vor,  dass Arbeit, Karriere und die Verantwortungen des täglichen Lebens keinerlei Platz für Achtsamkeit lassen. Gestresst und permanent am Sprung schlingen wir Fast Food in uns hinein, nur um genauso „fast“ gleich wieder weiter machen zu können. Dabei bleiben wichtige Nährstoffe leider häufig auf der Strecke.

Selbst wenn man darauf achtet sich möglichst gesund zu ernähren (Gott sei Dank gibt es ja schon großartige McDonald’s Alternativen!) führt exzessiver Stress leider dazu, dass bereits konsumierte Nährstoffe von unserem Körper gar nicht mehr richtig aufgenommen werden können. Achtsamkeitsübungen sind ein super Weg, etwas Ruhe im täglichen Alltag zu finden. Versuchen Sie sich zumindest dreimal täglich ein paar Minuten Zeit freizuschaufeln, um in Ruhe zu essen. Damit tun Sie nicht nur Ihrer Verdauung etwas Gutes, sondern reduzieren auch Ihr Burnout- & Herzinfarktrisiko und setzen einen wichtigen Schritt in der Gesundheitsvorsorge. Außerdem hebt es mit Sicherheit die Laune! 🙂

Gezielte Nahrungsergänzung kann dabei unterstützen ernsten Gesundheitsproblemen vorzubeugen

Die Ernährung allein, kann leider noch keine Wunder bewirken. Was eine gesündere (auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte) Ernährung aber sehr wohl kann, ist positiv zur Gesundheitsvorsorge und Krankheitsbehandlung beizutragen.

Unser Office Engel Sylvia, zum Beispiel, leidet aufgrund ihrer Genetik an erhöhtem Rheuma-Risiko. Bei der rheumatoiden Arthritis greift das Immunsystem durch eine (oft genetische) Fehlprogrammierung die Gelenkknorpel an und zerstört sie. In schlimmen Fällen kann das bis zur kompletten Entblößung der knöchernen Gelenkoberflächen führen. Leider ist rheumatoide Arthritis (noch) nicht heilbar, aber je früher die Diagnose gestellt wird und Behandlungsmaßnamen in die Wege geleitet werden, umso besser lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verzögern.

Durch ihre DNA Analyse erkannte Sylvia das Risiko frühzeitig und konnte wichtige vorsorgende Schritte setzen. So fand Sylvia zum Beispiel heraus, dass der erhöhte Konsum von Beta-Karotin, EPA, DHA und MSM dem Auftreten der Erkrankung entgegen wirken kann. EPA und DHA sind zum Beispiel in fetthaltigen Meerestieren enthalten und MSM (Schwefel) kann vorallem in eiweishaltigen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Eiern oder Milchprodukten gefunden werden. Um sicher zu gehen, dass sie auch tatsächlich die richtige Menge aller wesentlichen Nährstoffe erhält, nimmt Sylvia jedoch lieber Nahrungsergänzungsmittel, die genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

Gewisse Mikronährstoffe unterstützen unseren Körper bei der Entgiftung häufiger Toxine

Gott sei Dank sind wir in Österreich ja sehr mit unserer Natur gesegnet und können uns an einer Fülle an klarem Wasser und frischer Luft erfreuen. Trotzdem reicht ein Stadtspaziergang oder gar ein Supermarktbesuch, um daran erinnert zu werden, dass wir täglich unzähligen Toxinen und Giftstoffen ausgesetzt sind. Die stickige Luft vom Stau in der Innenstadt, die gespritzten Zitronen an der Obsttheke und die exzessiv-parfümierte Luft im Shoppingcenter sind uns allen nicht fremd.

Probleme bei der Entgiftung solcher Stoffe können über kurz oder lang massive Schäden verursachen und zu schweren Krankheiten führen. Über die Zufuhr bestimmter Mikronährstoffe (wie zum Beispiel, Kalium, Magnesium und Zink) können wir unseren Körper bei der Entgiftungsarbeit optimal unterstützen.

Worauf sollte man achten?

Wichtig ist zu erkennen, dass wir alle ganz unterschiedlich sind und es keine „Goldene Dosis“ einer magischen Multivitamintablette gibt, die die Antwort auf unseren persönlichen Mikronährstoffbedarf bietet. Sowohl unsere genetische Veranlagung als auch unsere körperliche Aktivität beeinflussen, wie viel wir von gewissen Nährstoffen benötigen, um unseren Körper ausreichend zu versorgen. Wir raten Ihnen daher folgendes:

  • Lassen Sie Ihren individuellen Nährstoffbedarf analysieren und entdecken Sie so die richtige Dosis für Ihren täglichen Gebrauch – entweder mittels einer DNA-Analyse bequem von zu Hause oder von einem ausgebildeten Arzt / Ernährungsspezialisten in der Praxis.
  • Lesen Sie sich die Inhaltsliste der Nahrungsergänzung immer genau durch und achten Sie dabei auf benutzte Füll- und Bindestoffe. Wird Salz oder Zucker verwendet? Auch Laktose und Kalzium kommen häufig vor und das ist nicht für jeden geeignet. Generell ist es ein guter Tipp Inhaltsstoffe, die mit „propyl“ oder „ethyl“ bezeichnet werden, zu vermeiden, denn dabei handelt es sich meist um synthetische Zusatzstoffe.
  • Erkundigen Sie sich über die Bioverfügbarkeit der Nahrungsergänzungsmittel – das hat nämlich einen Einfluss darauf zu welchem Ausmaß die Nahrungsergänzungsmittel von Ihrem Körper aufgenommen werden können. Sowohl die Form als auch das Zusammenspiel mit anderen Nährstoffen spielen dabei eine Rolle.

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Quellen:

Froböse, I., 2018. 5 Mineralien, die beim Entgiften helfen. [online] EAT SMARTER. Available at: <https://eatsmarter.de/blogs/ingo-froboese/5-mineralien-die-beim-entgiften-helfen> [Accessed 26 May 2021].

Harvard Health. 2013. Dietary supplements: Do they help or hurt? – Harvard Health. [online] Available at: <https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/dietary-supplements-do-they-help-or-hurt> [Accessed 26 May 2021].

IOM. Dietary Reference Intakes: The essential guide to nutrient requirements. Otten JJ, Hellwig JP, Meyers LD, editors. Washington, DC: The National Academies Press; 2006.

Moran, A., 2021. What to watch out for in supplements. [online] Thriva – Track and improve your health. Available at: <https://thriva.co/hub/vitamins/what-to-watch-out-for-in-supplements> [Accessed 26 May 2021].

National Health Services (2016). Common health questions: Do I need vitamin supplements? Retrieved 4 February 2019 from https://www.nhs.uk/common-health-questions/food-and-diet/do-i-need-vitamin-supplements/.

National Institue of Health (2011). Health Information: Dietary supplements: What you need to know. Retrieved 4 February 2019 from https://ods.od.nih.gov/HealthInformation/DS_WhatYouNeedToKnow.aspx.

Pennmedicine.org. 2020. The Truth About Supplements: 5 Things You Should Know – Penn Medicine. [online] Available at: <https://www.pennmedicine.org/updates/blogs/health-and-wellness/2020/february/the-truth-about-supplements> [Accessed 26 May 2021].

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